Mein Partner in Südamerika

Die aktuell angebotenen Tagfalterpuppen werden auf einer Schmetterlingsfarm in Südamerika gezüchtet. Die Hauptmotivation der Inhaber besteht darin die umgebende Natur zu erhalten. Der eigene Regenwald umfasst aktuell 800.000 qm und wird stetig erweitert. Hier leben insgesamt um die 80 Arten Säugetiere, darunter der Mittelamerikanische Tapir (Tapirus bairdii) und auch Jaguare (Panthera onca). Weiterhin gibt es mehr als 10 Arten Kolibris.

Aktuell arbeiten mehr als 10 Einheimische auf der Farm. Sie betätigen sich hauptsächlich als Gärtner oder Schmetterlingszüchter. Weiterhin werden Touristentouren angeboten. Die Haupteinnahmequelle ist allerdings der Verkauf von Schmetterlingspuppen. Alternativen wären der Anbau von Palmöl, Bananen oder Kokosnüssen. Keine davon erhält soviel Biodiversität wie die Schmetterlingszucht.

Die erwachsenen Falter werden in einer über 250qm großen Flughalle gehalten. Je nach Art benötigen sie unterschiedliche Eiablagepflanzen, Licht und Nektarpflanzen. Die Eier werden entnommen und die schlüpfenden Raupen aufgezogen. Eine Raupe des Blauen Morphos (Morpho peleides) braucht  6 bis 8 Wochen um erwachsen zu werden. Sie vertilgt enorme Mengen an Blättern. Jeden Tag wird sie gefüttert und der Aufzuchtbehälter gereinigt. Nach jeder Häutung erfolgen zudem eine Großreinigung und Desinfektion.

Nachdem die Puppen aushärten werden sie ein letztes Mal auf Parasiten und Krankheiten geprüft und schließlich nach Europa versandt.

Aus den auf der Farm behaltenen Puppen, schlüpft die nächste Generation Zuchtfalter. Das Bild zeigt einen Monarchfalter (Danaus plexippus).