Systematik

Der 1781 von Pallas beschriebene Propomacrus bimucronatus ist ein Käfer (Ordnung Coleoptera) aus der der Familie der Blatthornkäfer (Scarabeidae). Er gehört zur Unterfamilie der Langarmkäfer (Euchirininae). Zur Gattung gehören weiterhin P. davidi (Deyrolle, 1874) aus China und P. muramotoae (Fujioka, 2007) aus Tibet. P. cypriacus (Alexis & Makris, 2002) aus Zypern dagegen wurde von  SFENTHOURAKIS et.al. (2017) auf den Status einer Unterart von P. bimucronatus reduziert.

Verbreitung

Entsprechend LOMPE (2016) umfasst das Verbreitungsgebiet die Türkei, Levante, Griechenland, Mazedonien und Bulgarien. Im Osten ist die Art bis nach Mittelasien und Iran anzutreffen. LUMARET und TAUZIN (1992) zufolge leben die Tiere vom Meeresspiegel bis in 1300m Höhe, in Gebieten, in denen der Niederschlag 500 bis 1000mm beträgt. Die Herkunft meiner Tiere ist nicht ganz klar. Da die in den deutschen Zuchten verbreiteten Tiere aus der Türkei stammen, ist dieser Ursprung  sehr wahrscheinlich.

Aussehen

Unter Einbeziehung der Ausführungen von LOMPE (2016) lassen sich die Tiere folgendermaßen beschreiben: Die Größe der Tiere variiert zwischen 30 und 47mm. Die Männchen besitzen sehr lange Vorderbeine, die an den Schienen mit roten Haaren besetzt sind. „Flying Squirrel“ aus dem Käferforum (2012) sieht die langen Vorderbeine  als Vorteil zur Paarung bzw. zum Imponieren an. Weibchen haben kürzere, kaum behaarte Vorderbeine. Die Grundfarbe des Käfers ist schwarz. Kopf und Halsschild besitzen eine Punktierung. Die Flügeldecken sind braun-schwarz. Sie besitzen sehr leicht angedeutete Furchen bzw. Streifen.  Das Pronotum besitzt große Zacken an den Seiten und an der Grenze zu den Flügeldecken. Die Unterseite ist stark  behaart. Ein Teil der Zunge ist ständig ausgefahren. Sie ist ebenso orange gefärbt wie die Behaarung.

Die Larven sind engerlingsartig mit einem hellen Abdomen und einer dunkelbraunen Kopfkapsel.

Die Eier sind durchscheinend weiß.

Nur wenige gezüchtete Käferarten haben so ein schönes karamellfarbenes „Fell“. 

Haltungsmethodik

Besatz

LUMARET und TAUZIN (1992) sehen die Männchen als sehr aggressiv an, da diese beim kleinsten Anzeichen von Gefahr in  die Verteidigungsstellung übergehen. D.h. sie bewegen ihre verlängerten Vorderbeine in Richtung der Gefahr hin und zurück. Dieses Verhalten zeigt sich ebenso beim Aufeinandertreffen zweier Männchen, die einander bekämpfen. Aus diesem Grunde können nur einzelne Männchen mit einem oder mehreren Weibchen vergesellschaftet werden.

Eine Tötung der Weibchen durch die Männchen kommt bei Propomacrus bimucronatus nicht vor.

Die Weibchen gehen friedlich miteinander um bzw. beachten einander nicht.

Fütterung der Imagines

Propomacrus bimucronatus frisst sehr gern vergorenes Obst. Andere Vertreter der Euchirinae ernähren sich in der Natur von Baumsäften, sehr wahrscheinlich trifft dies auch auf P. bimucronatus zu.

Japanisches Beetlejelly, ein Gelee aus Wasser, Zucker, Fruktose, Seealgenextrakt, Aminosäuren Fruchtsaft, Zitronensäure, Natriumcitrat und Farbstoffen, eignet sich als Alleinfuttermittel. Ich verwendete zudem Bio-Bananen. Bei deren Verwendung muss allerdings die Vermehrung von Fruchtfliegen durch regelmäßigen Wechsel verhindert werden.

Terrarium und Larvenboxen

Zur Haltung der Langarmkäfer verwendete ich die in der Käferzucht üblichen Kunststoffboxen. Die Behälter lassen sich leicht reinigen und desinfizieren. Zudem sind sie wasserdicht, oder mit entsprechend vielen Löchern versehbar. Außerdem können von außen die Vorgänge im Substrat beobachtet werden. Für jeweils ein Paar oder Trio nutzte ich Boxen mit 44,2 Litern Volumen. Um die Käfer allerdings besser zu beobachten zu können, lassen sich die Boxen in ein Kunststoffterrarium mit Glasscheiben einschieben. Insgesamt ist es 42cm breit, 35cm tief und 76 cm hoch. Somit können verschiedene Klettermöglichkeiten eingebracht werden.

Zur Vereinzelung der Larven verwendete ich Kunststoffdosen aus den USA mit 946ml Volumen. Es muss auf eine ausreichende Dicke der Wände geachtet werden, sodass die Larven sich nicht durch den Kunststoff nagen. In den Deckel wurde ein 4mm großes Loch gebohrt. Dieses wurde mit etwas Watte verschlossen. So konnten keine Trauermücken in das Larvensubstrat gelangen. Ihre Larven können bei großem Auftreten die Puppenwiege zum Einsturz bringen.

Substrat

Der wichtigste Einrichtungsgegenstand der Zuchtbox ist das Substrat. Es dient als Lebensraum, Eiablageort und Futter für die Larven.

In der Natur leben die Käfer LUMARET und TAUZIN (1992) zufolge  im Mulm der Baumhöhlen von Eichen (Quercus sp.) und Platanen (Platanus sp.). Sie verwendeten für die Zucht Eichen- oder Buchenholz mit Blättern derselben Arten und beschrieben sie als „einfach“.

P. cypriacus lebt entsprechend Audisio et.al. (2017) im Holz der Aleppo-Eiche (Quercus infectoria veneris) und des Johannisbrotbaums (Ceratonia siliqua). Er wird von der Roten Liste der IUCN als „stark gefährdet“ gelistet. Dies ist hauptsächlich auf eine Verminderung der Lebensraumqualität bzw. Habitatverlust durch das Entfernen der alten Brutbäume mit Baumhöhlen. Entsprechend Sfenthourakis(2017) ist P.cypriacus als Unterart P. bimucronatus untergestellt. Dementsprechend kann man diese Informationen auch für dessen Haltung berücksichtigen.

„Paul Käfer“(2008) schrieb 2008 im Käferforum, dass er die Käfer in einem 80/20-Gemisch aus weißfaulem Holz und Humus bzw . Laub hält.

Entsprechend HARINK (2011) ist P. bimucronatus der am einfachsten zu züchtende Langarmkäfer. Seinen Erfahrungen nach eignet sich ein hohes Substrat aus schwarzem, feinem verrottetem Holz am besten zur Eiablage. Zur erfolgreichen Verpuppung empfiehlt er der späten L3-Larve eine Box mit 10 Litern Volumen anzubieten. Diese wird mit Substrat und einem großen Stück weißfaulem Holz gefüllt.

Entsprechend „Flying Squirrel“(2012) aus dem Käferforum eignet sich ein Gemisch weißfaulem Holz und Laub im Verhältnis 1:1, 1:2 oder relativ feuchtes Flakesoil als Ablagesubstrat. Weiterhin sollte das Substrat ungefähr gleich bleiben, da ein Wechsel in L3 zu kleineren Tieren oder zum Tod führt.

Ich verwendete Flakesoil, sowie Holz aus der Pilzzucht. Flakesoil sind mit Hilfe von Bakterien fermentierte Holzspäne. Im japanischen Küchenkomposter zubereitet ist das Substrat nach 8 Wochen nutzbar.

Die Box wurde bis zur Hälfte mit Flakesoil gefüllt. Darin wurden 3 10cm lange, 10cm dicke Holzteile eingegraben. Nun wurde die Box bis 4cm unter den Rand mit Flakesoil aufgefüllt. Zuletzt wurde das Substrat leicht angepresst.

weitere Boxeneinrichtung

Damit die Käfer sich wieder aufrichten können, wenn sie auf den Rücken fallen, wurden Korkeichenrindenplatten auf dem Substrat aufgebracht. Dieses hat zudem den Vorteil die Oberflächenverdunstung der Feuchtigkeit im Substrat zu reduzieren. Ein Rindenstück wurde mit einem Loch versehen. In dieses können Beetlejellys eingesteckt werden. Auch Bananenscheiben bleiben, hier hinein geklemmt an ihrem Platz. Futterreste können mitsamt eventuell vorhandener Milben von hier abgeklopft werden.  Damit auch die Rückwand zum Klettern nutzbar ist, aber auch aus Gründen der Ästhetik wurden die Wände mit wärmebehandelten Korkeichenrindenplatten besetzt. Als weitere Klettermöglichkeiten dienen Korkeichenäste. Alle Korkelemente wurden mit Chitosanlösung besprüht. Durch ihre fungizide Wirkung wird ein Schimmeln verhindert.

Verwendet man gekauftes Flakesoil als Substrat, so eignen sich Gelbtafeln um Trauermücken (Sciaridae sp.) zu fangen. Obwohl in meiner Zucht noch keine Käfer an ihnen klebte, sollten sie ständig kontrolliert werden.

Temperatur, Beleuchtung und Feuchtigkeit

Die Temperaturen im Zuchtraum variieren zwischen 19°C und 24°C. Im direkten Umfeld der Leuchtstoffröhre betrug die Temperatur 35 °C. Manchmal setzten sich die Käfer direkt an die Rinde neben der Lampe, um sich scheinbar zu wärmen.

LUMARET und TAUZIN (1992) beobachteten eine nächtliche Aktivität.

Meinen Beobachtungen nach ist die Art sowohl tag- als auch nachtaktiv. Für 10 Stunden am Tag wurde das Terrarium mit T5- Leuchtstoffröhren beleuchtet.

Die relative Luftfeuchtigkeit lässt sich durch die Zugabe von Wasser in das Substrat regeln. Damit die Käfer nicht austrocknen sollte sie über 60 Prozent betragen.

„Flying Squirrel“(2012) zufolge sollen die Käfer zur Eiablage bei 14 bis 18 °C und die Larven bei 16 bis 20°C gehalten werden um Blackspot zu vermeiden.

Nach den Erfahrungen von HARINK (2011) soll die Feuchtigkeit in der Puppenphase verringert werden, um Verluste zu vermeiden. „Paul Käfer“(2015) bestätigt dies. Er beschreibt Verluste durch zu feuchtes Substrat, das zu einem verfaulen der Puppen führte. Seinen Beobachtungen nach bevorzugen die Larven feuchtes Flakesoil, die Puppen dagegen ein Substrat, das „eher trocken bis sehr trocken“ ist.  

Ein Blick ins Terrarium

Zuchttagebuch

Paarung

Den Erfahrungen von LUMARET und TAUZIN (1992) zufolge sind die Käfer direkt nach dem Schlupf fortpflanzungsfähig und nutzen dies auch. Dementsprechend leben verpaarte Käfer 15 Tage, nicht verpaarte Käfer bis zu 3 Monate. Allerdings beinhalten ihre Ausführungen kein Wort über die Fütterung der Imagines, was deren Lebensdauer möglicherweise verkürzt haben könnte.

Während ein gleichzeitig geschlüpftes Pärchen  Käfer nach beginnender Aktivität mit der ersten Paarung begann, war dies bei einem zweiten Paar nicht der Fall. Das Weibchen war frisch geschlüpft, das Männchen dagegen 10 Tage alt.  Es schien als gäbe es im Gegensatz zum anderen Paar eine anfängliche Dysharmonie in der Beziehung.  Als ich das Männchen neben das Weibchen auf einen Ast setzte, stieg ersteres auf.  Der männliche Käfer umgriff mit seinen langen Vorderbeinen das Weibchen und hielt sich am Ast fest. Nun beleckte mit seiner Zunge dabei das Pronotum des Weibchens. Sehr bald bog er sein Abdomen um seinen Aedeagus in die Bursa copulatrix einzuführen. Doch das Weibchen lief die ersten Male grundsätzlich leise zischend vor dem Männchen weg. Die  Rahmenbedingungen waren die selben wie beim ersten Paar. So fand die erste Paarung erst 14 Tage nach dem Schlupf des Weibchens statt. Möglicherweise war das Weibchen in der Anfangszeit noch zu jung.

Ich konnte beim ersten Paar insgesamt drei und beim zweiten Paar fünf Paarungen beobachten..

Bei der Paarung

Danach gehen beide Käfer wieder ihres Weges

Eiablage

Nach den Beobachtung von LUMARET und TAUZIN (1992) verdoppeln die Eier 5 Tage nach der Eiablage ihren Durchmesser auf 5mm. Ich konnte einen Maximaldurchmesser von 4mm beobachten, welcher auf die geringe Größe der Ausgangstiere zurückzuführen ist.

Laut „Flying Squirrel“(2012) können die Käfer  mehr als 50 Eier legen.

Nach 35 Tagen Lebenszeit zeigte ein Weibchen ein seltsames Verhalten. Es bewegte seine Beine und Fühler kaum noch und schien etwas gelähmt. Ich hatte zunächst Pestizide an der Bio-Banane im Verdacht. Keine anderen Insekten zeigten allerdings solche Symptome. Das Weibchen wurde separiert und die Box kontrolliert. An das Futter gesetzt fraß es  und lebte weitere zwei Tage.  In der Box konnte ich 3 Eier und 26 Larven finden. Diese befanden sich alle in den untersten 7cm des Substrates. Der größte Teil saß in letzten 2 Zentimetern.  Offensichtlich verpresste das Weibchen das Substrat zur Eiablage zusätzlich. Es war sehr hart.

Weibchen mit Nachwuchs: Ei, frischgeschlüpfte L1 und mehrere Tage alte L1

Larvenaufzucht

HARINK (2011) beschreibt die Larvalentwicklung als langsam. Verluste seien in der kritischen Puppenphase zu erwarten.

Zur Verpuppung wurde der Wattestopfen auf den Larvendosen entfernt um das Substrat abtrocknen zu lassen. Von 10 Tieren starb nur ein Käfer inaktiv in der Puppenwiege. Alle anderen entwickelten sich problemlos.

Um die Biologie zu dokumentieren durchsuchte ich das Substrat zeitnah nach dem Tod des Weibchens. Für die Zucht allerdings können die Larven allerdings 4 Monate in der Box belassen werden. Sie sind nicht kannibalisch. Käferlarven des ersten Stadiums sehr empfindlich gegenüber Veränderungen des Substrates. Dadurch steigt die Verlustrate bei einer Futterveränderung. In jedem Falle muss ein Teil des umgebenden Eiablagesubstrates mit der Larve in das neue Substrat verbracht werden. Das Weibchen hat hier über seinen Kot Mikroorganismen eingebracht, die notwendig für die Darmflora der frischgeschlüpften Larve sind. Diese Symbiose erlaubt ihr, das zellulosereiche Futter zu nutzen.

Vom ersten bis zum zweiten Larvenstadium dauerte die Entwicklung 30 bis 40 Tage. Nach weiteren 30 bis 40 Tagen häuteten sich die Larven zu L3.  

L1 und L2

L2 und L3

Verpuppung, Puppenruhe, Schlupf und Lebensdauer

LUMARET und TAUZIN (1992) zufolge beträgt die Entwicklungsdauer insgesamt 9 bis 12 Monate. Die Puppenphase beträgt einen Monat. Ihnen zufolge dauert die Aktivität der Imagines von Ende Juli bis Anfang August an.

 „Flying Squirrel“(2012) beschreibt eine Generationsdauer von 9 bis 16 Monaten.

In meiner Zucht dauerte die gesamte Entwicklung 11 bis 13 Monate.

Von der Vorpuppenruhe  zur Verpuppung vergingen 5 Tage. Bis zum Schlupf dauerte es nun noch 25 bis 27 Tage. Nach 5  bis 7 Tagen Inaktivität schlüpften die Käfer. Danach lebten sie noch 20 bis 40 Tage. Eine Verkürzung der Lebenserwartung bei verpaarten Tieren konnte nicht beobachtet werden

Vorpuppe in der Puppenwiege

Fast schlupfbereite Puppe in der Puppenwiege

Anmerkungen

Beim Umgang mit den Tieren sind die Spitzen an den Seiten des Pronotums zu berücksichtigen. Versucht man die Käfer mit Daumen und Zeigefinger hochzuheben, stechen diese in die Finger. Dementsprechend ist es am Besten die Käfer mit einem Stück Holz umzusetzen oder etwas hinter dem Brustschild um die Flügel zu fassen.

LUMARET und TAUZIN (1992) beschreiben den Fang mit der Lichtfalle als einfach.

Laut HARINK (2011) wird P. bimucronatus weder von Licht noch Ködern angezogen.

SFENTHOURAKIS et.al. (2017) fingen P. cypriacus mit einem Köder aus Wein und verrottenden Früchten.

Resümee

Propomacrus bimucronatus ist eine nicht schwierig zu züchtende Langarmkäferart. Es handelt sich um orange bepelzte,  sehr aktive Tiere. Die Pflege ähnelt der von Hirschkäfern. Die Lebensdauer der Imagines ist leider ziemlich kurz.

Kurz vor dem Abflug hält der Käfer seine langen „Arme“ in die Luft.

Referenzen

Abruf der Internetquellen bis zum 25.11.2018 23:59 Uhr

http://kaeferforum.com/wbb/sonstige/6581-propomacrus-bimucronatus/

https://kaeferforum.com/wbb/riesenk-fer/11238-der-erste-propomacrus-bimucronatus-f-r-dieses-jahr-geschl-pft/?highlight=propomacrus

http://kaeferforum.com/wbb/andere-k-fer/678-propomacrus-bimucronatus/#post3567

Lumaret, J.P. & Tauzin, P. (1992): Le Genre Propomacrus newman,1837 Dnnées biologiques et morphologie larvaire (Coleoptera, Scarabaeoidea, Euchiridae), Nouvelle revue d’Entomologie (N.S.), 9,2 :173‐180,  PDF crée le 3 juin 2009 :n° BIB 92 PHT, http://www.glaphyridae.com/documenti/pdf/Lumaret&Tauzin_1992_Propomacrus.pdf

Harink, B. (2011): Propomacrus bimucronatus, http://www.beetlebreeding.ch/propomacrus-bimucronatus/

Lompe, A.(2016): Gattung Propomacrus Newman, 1837, http://www.coleo-net.de/coleo/texte/propomacrus.htm

Sfenthourakis, S., Hadjiconstantis, M., Makris, C., Dimitriou, A. (2017): Revisiting the saproxylic beetle ‘ Propomacrus cypriacus Alexis & Makris, 2002’ (Coleoptera: Euchiridae) using molecular, morphological and ecological data, Journal of Natural History, https://doi.org/10.1080/00222933.2017.1319521

Audisio, P., Brustel, H., Petrakis, P., Pettersson, R., Schmidl, J., Otero, J. & Micó Balaguer, E. (2017): Propomacrus cypriacus – The IUCN Red List of Threatened Species 2017: e.T157773A44178361, http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2017-2.RLTS.T157773A44178361.en.

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